Photovoltaikproduktion KostenfaktorenUntersuchung von Investitionskosten, Lohnkosten und Transportkosten. Was waren wirklich die entscheidenden Unterschiede im Duell China gegen Deutschland?Eine moderne Photovoltaikfabrik mit 1 GW Jahresproduktion erfordert 2 Milliarden EUR Investition und 2000 Mitarbeiter. Steht die Fabrik noch weit weit weg vom deutschen Markt, kommen noch die Transportkosten dazu.
Die Jahresproduktion von 1 GW wiegt rund 100.000 Tonnen. In einen 40er Container passen etwa 150 kW und Shenzhen Hamburg macht für gute Kunden so 3000 EUR. Daraus ergeben sich 20 Millionen EUR die 1 GW nach Deutschland zu bringen. Macht 2 Cent pro Watt Peak.
Mit allen Lohnnebenkosten rund 40.000 EUR in Deutschland, 2000 Mitarbeiter machen 80 Millionen pro Jahr aus. In China dürfte man mit 20 Millionen pro Jahr auskommen. Macht 2 bis 8 Cent pro Watt Peak.
Die Konditionen für die Finanzierung der Fabrik sind der entscheidende Kostenfaktor. Billigere Arbeitskosten plus Transportkosten machen nur 60 Millionen EUR, 6 Cent pro Watt / Peak. Nichts was man mit "Made in Germany", "Deutsches Qualitätsprodukt" und Appelle an den Lokalpatriotismus nicht kompensieren könnte. Hier ein paar Finanzierungsbeispiele:
Warum haben die deutschen Hersteller diese Fakten nicht gebracht, angemahnt eine gleich günstige Finanzierung wie in China zu bekommen? Der einzige der sich was zu sagen traute war Franz Asbeck von Solarworld, aber auch er hat das komplett falsche gefordert. Gleich schlechte PV Industrie Förderung in China wie in der EU, statt gebt der EU PV Industrie gleich gute Förderungen wie in China. Wie kam es zu diesem totalen Versagen des Managements der deutschen PV-Industrie? Es waren wohl zu viel von Erfolgstrainern trainiert worden. Solche trainieren keineswegs auf Erfolg, sondern wie man Erfolg vortäuscht. Da darf man nichts sagen, was üblicher Propaganda wiederspricht. Gleich gute Finanzierungskonditionen wie in China fordern? Da wäre man ja ein Chinaversteher, dieser Gefahr kann man sich doch nicht aussetzen, egal was passiert, sogar wenn deswegen die deutsche Solarindustrie 85% Umsatz in 3 Jahren verliert. |