Protest in Berlin für AgrarwendeRK: Auch in Berlin protestierten kürzlich über 22.000 aufgebrachte Bürger und Bauern vor dem Brandenburger Tor für die Agrarwende. Die Grünen hoffen auf eine agile Verbraucherbewegung mit bundesweiter und internationaler Strahlkraft. Ist diese Bewegung ein verzweifeltes Aufbäumen gegen eine längst übermächtige Agrarlobby und die fest im Sattel sitzende Industrielandwirtschaft? Schneider: Ab Heute hat der WWF zum Auftakt des internationalen Jahres des Waldes im Berliner Hauptbahnhof eine Uhr aufgestellt, die zeigt, dass die Welt alle 60 Stunden Wald in der Größe Berlins verliert. Das ist erschreckend. Aber die Menschen 'haben es eben satt' und werden umsteuern. Jeder weitere Futtermittelskandal trägt zum Umdenken bei. Zudem schmeckt Bio halt einfach besser. Das Gespräch führte Ralph Kappler, Brüssel
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