Rechnung Häuslbauer für solares BaulandDie Kostensituation für den Bauherren bei einem nach dem solaren Baulandmodell erreichteten Einfamilienhaus. Ein Vorschlag an die Politik in Österreich zur Photovoltaikförderung.
Teil der staatlichen Förderung ist eine Kreditgarantie und ein begünstigter Zinssatz mit 5%. Die Kreditgarantie ist wichtig, weil die meisten Häuslbauer haben die Hypothekenbank im Grundbuch stehen, der Baugrund kann daher nicht als Besicherung für die Photovoltaikanlage dienen. Siehe Deutschland, wo die Photovoltik meist auf Altbauten montiert ist, wo die Hypothek schon abgezahlt ist und die Photovoltaikfinanzierung Platz im Grundbuch hat.
Für Baugründe mit Einfamilienhäusern werden 25 kWh Stromertrag pro Quadratmeter Baugrund vorgeschrieben. Für 500 m² Baugrund müss die Photovoltaik auf 12.500 kWh Jahresertrag dimensioniert werden. Ein handelsüblicher Preis dafür wären 50.000,-EUR. Bei einem dachintegrierten System, wo die Photovoltaik ja das Dach ersetzt könnten es auch weniger sein. Mit 16 Cent Einspeisevergütung lassen sich 2.000,-EUR pro Jahr erwirtschaften. 50.000,-EUR auf 25 Jahre zu 5% kosten aber 3.548,-EUR pro Jahr. 1.548,-EUR mehr als der Stromertrag. Aber dafür hat man ja das Grundstück billiger bekommen. Mit 1.548,-EUR jährliche Kreditzahlung auf 25 Jahre und 5,5% Zinsen, dies ist Heute in Österreich üblich bei Hypotheken, kann man gerade 20.800,--EUR mehr Grundstückskosten finanzieren. Bei einer Vorschreibung von 25 kWh/m² ist der Break Even bei 41,60 EUR weniger Grundstückspreis. 50,-EUR weniger wäre motivierend, 60,-EUR weniger sehr motivierend sich für ein Plusenergiehaus auf solaren Bauland zu entscheiden. Außer der Photovolaik ist ja auch komplette Verbrennungsfreiheit und Passivhausstandard vorgeschrieben. Achtung: 2011 Wegen Preisentwicklung Photovoltaik neues solares Baulandmodell. |