Wärmepumpe: Wärmepumpengegner rechnen falsch

Die Gegner der Wärmepumpe rechnen falsch. Der Strombedarf der Ölheizung wird ignoriert, die Entwicklung der Stromversorgung wird bewußt falsch prognostiziert.

  Beispiel einer Althaussanierung


Bis jetzt wurde der Wärmebedarf des Mehrfamilienhauses mit 4800 Liter Heizöl pro Jahr gedeckt. Zusätzlich verbrauchte die Ölheizung noch 2000 kWh Strom. Ein GuD Kraftwerk kann mit 4800 Liter Heizöl 27283 kWh Strom produzieren.

4800 Liter * 9,8 kWh * 58% Wirkungsgrad + 2000 kWh = 29283 kWh Strom

Um Kosten zu sparen hat man eine Luftwärmepumpe genommen und die alten Heizkörper mit hoher Vorlauftemperatur weiter verwendet. Dies ist ein doppelter Nachteil, dies stellt sozusagen den ungünstigsten Fall für den Einsatz einer Wärmepumpe dar. Trotzdem, man wird von 29283 kWh auf 20000 kWh runter kommen.

  CO2 Emission


4800 Liter Heizöl emitieren 12720 kg CO2. Dazu die Emission für die Produktion von 2000 kWh Strom. Nimmt man hier den deutschen Strommix mit 514 g CO2/kWh sind es 13748 kg CO2. Die ungünstigste aller Wärmepumpen hat dagegen nur 10280 kg CO2 Emission. Mit Tiefenbohrung und großflächiger Wand- oder Bodenheizung wäre man da auf weniger als die Hälfte gekommen. Dann hätte man wohl auch die Wärmedämmung verbessert und so den Verbrauch nochmals halbiert.

Ein weiterer Trick der Wärmepumpengegner ist es einen immer schmutziger werdenden Strommix zu prognostizieren. Aber was könnte man mit all den Heizöl und Erdgas machen, welches man nicht für die Gebäudeheizung verbrennt? Man könnte im Vergleich zum Kohlekraftwerk weit sauberen Srom daraus machen. Langfristig wird es zur Wasserstoffwirtschaft kommen und die GuD Kraftwerke verstromen Wasserstoff der mit sommerlichen Überschüssen aus Solarstrom hergestellt wurde.

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