80% Wind und Solarstrom für Deutschland

Speichertechnik die erforderlich ist um in Deutschland einen Anteil von 80% Wind und Solarstrom zu erreichen, zum Beispiel 100 GW Wind und 300 GW Photovoltaik.



  Windige und sonnige Sommersonnenwende


Zu Mittag werden 100 GW Windenergie und 300 GW Sonnenstrom erzeugt. Fast hätte ich schon geschrieben ins Netz eingespeist. Blödsinn! Unter diesen Umständen wird viel in die lokalen Lithiumspeicher dirket bei den Kraftwerken geladen und kommt gar nicht ins Netz.

An diesem Tag erzeugen die 100 GW Windkraft 2 TWh Strom. Die 300 GW Photovoltaik 2,4 TWh Strom. 4,4 GWh Erzeugung stehen nur 1,7 TWh Nachfrage gegenüber. Ein Netzausbau um zur Mittagszeit 400 GW im Stromnetz zu tranportieren wäre sehr teuer und unsinnig. Deswegen hat ja jede Solarstromanlage einen lokalen Lithiumspeicher, um über eine zentrale Stromnetzverwaltung die Möglichkeiten bestmöglich zu nützen.

  Speicherentladung nach Wetterprognose


Die Wetterprognose sagt einen außerordentlichen Überschußtag voraus. Die ganze Nacht über bis 7 Uhr morgens werden die gesamten Akkus bei den Photovoltaikanlagen entladen. Die Elektrolyse bei den GuD Kraftwerken läuft auf Maximum. Die Biomasse zu Methanolanlagen laufen auch auf Maximum. Ein langer sonniger und windiger Tag steht bevor. Trotz ständiger Stromlieferung an den Grenzen der Netzkapazität werden bis am Abend die Lithiumakkus wieder komplett geladen sein.

24 Stunden lang werden die Elektrolyseanlagen der GuD Wasserstoffkraftwerke und der Biomasse zu Methanolanlagen mit 112,5 GW Strom beliefert. 2,7 TWh Überschußstrom müssen verwertet werden.

  2 TWh Akkus, 120 GW Elektrolyse, Stromnetz für 200 GW Transfer