Aufwindkraftwerk

Nach unseren ersten Bericht über den Turmbau zu Babel aus dem Jahr 2005 besuchen wir auf Wunsch eines Diskussionsforums über Peak Oil nochmals dieses Projekt.

  Überlegungen zum 1km hohen Aufwindkraftwerk


Der Prospekt meint 900.000 tonnen CO2 werden mit dem Aufwindkraftwerk pro Jahr eingespart. Um eine schöne große Zahl zu bekommen ist damit bestimmt Strom aus Kohlekraft gemeint mit 900g CO2/kWh.

Das wären dann 1000 GWh pro Jahr.

Der Prospekt meint 200.000 Haushalten könnten damit versorgt werden. Damit ist ein Verbrauch von 5000 kWh pro Jahr gemeint. Daraus ergeben sich geplante 5000 Volllaststunden pro Jahr mit 200 MW Spitzenleistung.

Die Luftgeschwindigkeit soll 15 m/sec sein. 32 Windturbinen sollen 200 MW liefern. Also 6,25 MW pro Turbine. Um aktuelle Informationen über Windkraftwerke zu bekommen sehen wir mal beim Enercon nach.

Die Enercon E82 hat 82m Rotorendurchmesser und liefert ab 12 m/sec Windgeschwindigkeit 2 MW. Wenn man den Generator entsprechnd stärker auslegen würde, könnte man aus 15m/sec 95% mehr raus holen. Für die 6,25 MW bei 15m/sec muß man den Durchmesser noch von 82 auf 104 m erhöhen.

32 solcher Turbinen bilden daher einen Kreis mit 3320m Umfang. Über diese ganze Größe muß das Bauwerk bereits über 104m hoch sein für die 32 Turbinen rund um den zentralen Turm.

Um den Querschnitt und somit die Strömungsgeschwindigkeit nicht zu verändern muß dann aber der zentrale Turm soviel Fläche haben wie die 32 Turbinen. Macht 587m Durchmesser. Also nicht wie im Video ein schlanker Turm sondern eine ziemlich füllige Konstruktion. Die Turbinen können nicht an der Basis angeordnet werden, weil für 32 Stück 104m Durchmesser nicht ein 587m sondern erst ein 1057m durchmessender Kreis nötig ist.

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