Salzburger Wohnbauförderung: Problempunkt Solaranlage

Bis zu 3 zusätzliche Förderpunkte gibt es für eine Solaranlage. Es wäre sehr schön, wenn die Ansichten über die Art einer nützlichen Solaranlage nicht weit auseinander gingen.

Die Förderpunkte gibt es für mindestens 6 m² Solaranlage mit mindestens 100 Liter Pufferspeicher pro m² und 350 kWh Jahresertrag pro Quadratmeter.

Alles recht schön, wenn für Plusenergiehäuser eine thermische Solaranlage keine Platzverschwendung wäre.

  Photovoltaik + Wärmepumpe statt thermische   Solaranlage


Daher sollte die Wohnbauförderung um eine Ertragsequivalente Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe anstatt der thermischen Solaranlage erweitert werden. Die Mindestanforderung von 6 m² und 350 kWh thermisch pro Jahr entspricht 2100 kWh pro Jahr. 6 Quadratmeter Photovoltaik liefern genügend Strom um mit einer Wärmepumpe die gleiche Menge an thermischer Energie zu erzeugen.

Die Anforderung an den Pufferspeicher sollte in dem Fall auch geringer sein, weil eine Photovoltaik auch bei bewölktem Himmel noch Strom liefert, wo eine thermische Solaranlage nicht mehr über die Mindesttemperatur kommt, bei der das Einschalten der Umwälzpumpe sinnvoll ist.

 
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